TSB Heilbronn-Horkheim – VfL Pfullingen 12.09.2026, 20 Uhr
Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt wartet auf die Drittligahandballer des VfL Pfullingen am kommenden Samstag der erste echte Gradmesser der noch jungen Spielzeit. Um 20 Uhr sind die Echazstädter beim amtierenden Vizemeister TSB Heilbronn-Horkheim in der Stauwehrhalle zu Gast.
Mit 4:0 Punkten ist der VfL optimal in die neue Saison gestartet. Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer in der heimischen Kurt-App-Halle mit 33:25 gegen den TSB Schwäbisch Gmünd durch, am vergangenen Wochenende folgte ein 34:27-Auswärtserfolg bei der HSG Albstadt. Gegen die beiden Aufsteiger wurden die Pfullinger damit ihrer Favoritenrolle gerecht. In Horkheim wartet nun allerdings eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe.
Der TSB gehörte in der vergangenen Saison zu den stärksten Mannschaften der 3. Liga Süd und beendete die Spielzeit mit 41:19 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Der VfL folgte mit 38:22 Punkten auf Rang vier. Wie eng beide Mannschaften beieinander lagen, zeigten auch die direkten Duelle: In der Horkheimer Stauwehrhalle trennten sich die beiden Teams nach einer umkämpften Partie mit 30:30. Das Rückspiel in der Kurt-App-Halle entschied der VfL dagegen deutlich mit 31:24 für sich.
Auch in der neuen Spielzeit ist mit den Horkheimern wieder zu rechnen. Der Kader des Vizemeisters hat sich über den Sommer nur punktuell verändert. Mit Adam Soos, Louis Sacherow und Pascal Thiele verließen drei Spieler den TSB. Neu hinzugekommen sind Nick Bischoff vom VfL Waiblingen und Florian Distel von der HSG Ostfildern. Der eingespielte Kern der Mannschaft um unter anderem Andreas Schröder, Johannes Rebmann, Niklas Roth, Mario Urban, Yannik Starz und Louis Dück ist dagegen zusammengeblieben.
Der Saisonstart verlief für die Mannschaft von Trainer Oliver Heß bislang wechselhaft. Zum Auftakt setzte sich der TSB mit 38:36 beim TV Erlangen-Bruck durch. Im ersten Heimspiel folgte gegen Zweitligaabsteiger HC Oppenweiler/Backnang eine 29:35-Niederlage. Dabei war die Partie beim 12:13 zur Pause noch völlig offen, ehe sich der HCOB nach dem Seitenwechsel entscheidend absetzen konnte. Mit 2:2 Punkten steht Horkheim nach zwei Spieltagen damit im Tabellenmittelfeld.
„Mit Horkheim wartet jetzt sicherlich eine andere Hausnummer auf uns als in den ersten beiden Spielen. Sie sind vergangene Saison Zweiter geworden, haben ihren Kader weitestgehend zusammengehalten und verfügen über sehr viel individuelle Qualität und Erfahrung. Gerade in der Stauwehrhalle ist es immer extrem unangenehm zu spielen. Für uns wird das eine erste echte Standortbestimmung. Wir müssen über 60 Minuten sehr konzentriert verteidigen, ins Tempospiel kommen und unsere Chancen konsequent nutzen. Wenn uns das gelingt, wollen wir natürlich auch in Horkheim etwas Zählbares mitnehmen“, blickt VfL-Trainer Fabian Gerstlauer auf die Partie voraus.
Nach den beiden Pflichtsiegen gegen die Aufsteiger können die Echazstädter am Samstag erstmals zeigen, wo sie im Vergleich mit einem der Topteams der Staffel stehen. Dass die Aufgabe in der Stauwehrhalle alles andere als einfach wird, hat bereits das 30:30 in der vergangenen Saison gezeigt. Umso mehr hofft die Mannschaft auf lautstarke Unterstützung der mitgereisten VfL-Fans.
Anpfiff in der Stauwehrhalle ist am Samstag, 12. September 2026, um 20 Uhr. Der Mannschaftsbus fährt um 16:30 Uhr an der Kurt-App-Halle ab.