#Männereins feiern wichtigen Heimsieg gegen Regensburg

#Männereins feiern wichtigen Heimsieg gegen Regensburg

VfL Pfullingen – SG Regensburg 32:30 (18:16)

Der VfL Pfullingen hat sich in der 3. Liga Süd zwei weitere wichtige Punkte gesichert. Vor 650 Zuschauerinnen und Zuschauer in der heimischen Kurt-App-Halle setzten sich die Echazstädter am Samstagabend mit 32:30 gegen die SG Regensburg durch. Damit behauptet der VfL seinen Platz in der Spitzengruppe der 3. Liga Süd und hält den Anschluss an die Tabellenspitze.

Die Pfullinger erwischten zunächst keinen optimalen Start in die Partie. Regensburg ging früh mit 2:0 in Führung und präsentierte sich von Beginn an selbstbewusst. Die Gastgeber fanden jedoch schnell eine Antwort und glichen durch Lasse Schiemann und Lukas List zum 3:3 aus. Mathis Roth brachte den VfL wenig später erstmals in Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste konsequent mit dem siebten Feldspieler im Angriff agierten.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Spiel zunächst offen. Der Aufsteiger legte immer wieder vor, während die Echazstädter im Angriff konsequent nach Lösungen suchten. Vor allem Kapitän Lukas List zeigte sich treffsicher und hielt seine Mannschaft mit wichtigen Toren im Spiel. Beim 10:10 nach knapp 20 Minuten war weiterhin alles offen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es dem VfL jedoch zunehmend, den Gegner besser in den Griff zu bekommen. Die Abwehr stand kompakter und konnte sich immer wieder Ballgewinne erarbeiten. Gleichzeitig nutzten die Pfullinger ihre Chancen im Angriff konsequenter. Über 13:10 und 14:11 setzten sich die Gastgeber erstmals etwas ab. Zwar kämpfte sich Regensburg nochmals auf 14:14 heran, doch der VfL fand die passende Antwort. Janne Böhm, Lukas List und Mathis Roth sorgten für wichtige Treffer, sodass die Echazstädter mit einer 18:16-Führung in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Pfullingen an die starke Schlussphase der ersten Halbzeit an. Lasse Schiemann erhöhte mit zwei Treffern in Folge auf 20:16, ehe Julius Schmidt den Vorsprung weiter ausbaute. Die Echazstädter hatten nun deutlich mehr Zugriff auf das Spiel und konnten sich durch eine konzentrierte Abwehrarbeit immer wieder in gute Ausgangspositionen bringen. Über 23:18 und 25:19 setzte sich der VfL weiter ab.

Auch in der Folge blieb der VfL die spielbestimmende Mannschaft. Paul Prinz und Lasse Schiemann sorgten für weitere wichtige Treffer, ehe Lukas List beim 28:21 in der 44. Minute erstmals einen Sieben-Tore-Vorsprung herstellte. Die Pfullinger hatten sich damit eine komfortable Ausgangslage für die Schlussphase erarbeitet. Doch die letzten Minuten hatten es nochmals in sich. Regensburg gab sich keineswegs geschlagen und nutzte zunehmend die Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Die Pfullinger fanden im Angriff nicht mehr die gewohnte Sicherheit, während die Gäste weiterhin konsequent auf sieben Feldspieler setzten. Tor um Tor verkürzte Regensburg den Rückstand und kam in der Schlussphase nochmals gefährlich nahe.

Rund zweieinhalb Minuten vor dem Ende stand es plötzlich nur noch 31:30. Die Gäste witterten ihre Chance, während auf Pfullinger Seite nochmals Nervenstärke gefragt war. Lasse Schiemann übernahm in dieser entscheidenden Phase Verantwortung und traf zum wichtigen 32:30. Kurz darauf hatte Regensburg nochmals die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen, scheiterte jedoch vom Siebenmeterstrich an VfL-Keeper Felix Maar.

Damit stand am Ende ein verdienter 32:30-Heimsieg für den VfL Pfullingen auf der Anzeigetafel. Mit dem Erfolg gegen den Tabellenfünften sichert sich der VfL zwei wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze.

VfL-Trainer Fabian Gerstlauer zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn er spielerisch noch Luft nach oben sah: „Das war kein Leckerbissen, aber ein wichtiger Heimsieg“, lautete sein Fazit. „Regensburg hat wie erwartet mit viel Selbstvertrauen gespielt, dass sie 60 Minuten lang im Sieben-gegen-Sechs agieren, hat uns doch ein wenig überrascht“, fügte Gerstlauer hinzu und lobte seine Abwehr besonders: „In der Abwehr sind wir heute gut gestanden und haben immer wieder Ballgewinne generieren können. So haben wir den Gegner in der zweiten Halbzeit auch besser in den Griff bekommen und uns entscheidend absetzen können.“ Die Schlussphase gefiel dem VfL-Coach dann aber nicht ganz: „Da haben wir es unnötig spannend gemacht, dann aber auch verdient gewonnen!“

Am kommenden Wochenende hat der VfL Pfullingen spielfrei und kann ein wenig durchatmen, ehe die Mannschaft am 14. November 2026 zum Spitzenspiel beim Zweitligaabsteiger HC Oppenweiler/Backnang zu Gast ist.



von lw - 01. November 2026 12:04