#Männereins empfangen Wölfe Würzburg zum Topspiel der 3. Liga Süd

#Männereins empfangen Wölfe Würzburg zum Topspiel der 3. Liga Süd

VfL Pfullingen – Wölfe Würzburg 25. September 2026, 20:00 Uhr

Nach dem überzeugenden 36:27-Heimerfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen II wartet auf den VfL Pfullingen bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Freitagabend empfangen die Echazstädter um 20 Uhr die Wölfe Würzburg in der heimischen Kurt-App-Halle. Dabei treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in der noch jungen Saison bislang ohne Punktverlust geblieben sind.

Der VfL hat mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen einen perfekten Saisonstart hingelegt. Nach Erfolgen gegen den TSB Schwäbisch Gmünd (33:25) und die HSG Albstadt (34:27) setzte die Mannschaft beim Vorjahres-Vizemeister TSB Heilbronn-Horkheim mit einem deutlichen 44:34-Auswärtssieg ein erstes Ausrufezeichen. Zuletzt folgte der 36:27-Heimerfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen II. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei VfL-Trainer Fabian Gerstlauer auf das Duell am Freitagabend: „Nach dem starken Start mit 8:0-Punkten ist das natürlich ein absolutes Topspiel und ein echtes Highlight für uns. Wir freuen uns unglaublich darauf.“

Mit den Wölfen Würzburg kommt ein Gegner nach Pfullingen, der ebenfalls mit viel Selbstvertrauen anreisen dürfte. Aufgrund eines späteren Saisonstarts haben die Gäste bislang erst zwei Partien absolviert – beide konnten sie für sich entscheiden. Zum Auftakt gewann Würzburg mit 26:23 bei der SG Pforzheim/Eutingen, am vergangenen Wochenende folgte ein 37:36-Erfolg gegen den amtierenden Meister SV Salamander Kornwestheim.

Hinzu kommt, dass sich bei den Wölfen vor der Saison einiges verändert hat. Mit Dragos Oprea hat der ehemalige deutsche Nationalspieler das Traineramt übernommen. „Würzburg ist ein absoluter Top-Gegner. Nach dem Trainerwechsel auf Dragos Oprea ist sicherlich auch noch einmal ein bisschen mehr Wind in der Mannschaft“, blickt Gerstlauer auf den kommenden Gegner. Die Wölfe gehören seit Jahren zu den etablierten Mannschaften der 3. Liga und verfügen als ehemaliger Zweitligist über entsprechende Strukturen und viel Erfahrung. Für Gerstlauer macht genau das die Partie besonders reizvoll: „Da kommt ein Gegner, der teilweise schon unter Zweitligabedingungen trainieren kann. Das ist natürlich eine super Herausforderung für uns“, beschreibt Gerstlauer.

Für den VfL wird es darauf ankommen, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen. Besonders die kompakte Defensive war in den ersten Saisonspielen immer wieder die Grundlage für das erfolgreiche Tempospiel der Pfullinger. Gegen die ambitionierten Gäste aus Würzburg dürfte über die gesamten 60 Minuten höchste Konzentration gefragt sein.

Für einen Pfullinger wird das Duell mit den Wölfen zudem zu einem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein: Johnny Beck trug in der Vergangenheit selbst das Trikot der Würzburger, bevor er sich dem VfL Pfullingen anschloss. Eine besondere Partie wird es zudem für Christopher Rix. Der Linksaußen wird nach dem Spiel gegen Würzburg im Oktober und November eine bereits länger geplante zweimonatige Pause vom Trainings- und Spielbetrieb einlegen, um sich auf sein zweites juristisches Staatsexamen zu konzentrieren.

Mit vier Siegen im Rücken wollen die Echazstädter nun auch gegen Würzburg ihre weiße Weste und die Tabellenführung verteidigen. Dabei setzt die Mannschaft einmal mehr auf den Heimvorteil und die Unterstützung von den Rängen. „Es ist angerichtet für ein absolutes Topspiel. Wir brauchen jeden Zuschauer, der uns unterstützen und nach vorne peitschen kann, um gegen Würzburg zwei Punkte zu Hause zu gewinnen. Und es lohnt sich, vorbeizukommen“, ruft Gerstlauer die Pfullinger Handballfans zum Besuch in der Kurt-App-Halle auf. Anpfiff ist am Freitag, 25. September 2026, um 20 Uhr.



von lw - 23. September 2026 08:56