VfL Pfullingen – SG Regensburg 31. Oktober 2026, 20 Uhr
Nach der ersten Saisonniederlage bei der HSG Konstanz wollen die Drittligahandballer des VfL Pfullingen am Samstag, 31. Oktober 2026, wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Um 20 Uhr empfangen die Echazstädter die SG Regensburg in der heimischen Kurt-App-Halle. Mit den Oberpfälzern wartet dabei ein Aufsteiger auf die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer, der in der bisherigen Saison bereits für einige Überraschungen gesorgt hat.
Am vergangenen Wochenende musste der VfL Pfullingen bei der HSG Konstanz die erste Niederlage der laufenden Spielzeit hinnehmen. Nach zuvor sieben Siegen und einem Unentschieden unterlagen die Pfullinger am Bodensee knapp mit 32:31. Dabei bewies die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer nach einem zwischenzeitlichen Neun-Tore-Rückstand große Moral und kämpfte sich noch einmal zurück in die Partie. Durch die Niederlage musste der VfL die Tabellenführung abgeben und steht mit 15:3 Punkten aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Gegen Regensburg sollen nun wieder zwei Punkte her, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.
Die Gäste aus der Oberpfalz spielen bislang eine starke erste Saison in der 3. Liga. In der vergangenen Spielzeit sicherte sich die SG Regensburg die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und machte damit den Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse perfekt. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt fand die Mannschaft von Trainer Benjamin Herth schnell in die Erfolgsspur und konnte unter anderem gegen die HSG Konstanz, den TSB Heilbronn-Horkheim und die Wölfe Würzburg gewinnen. Zuletzt trennten sich die Regensburger mit einem 30:30-Unentschieden von der SG Pforzheim/Eutingen. Mit 11:7 Punkten belegen die „Adler“ aktuell den fünften Tabellenplatz und haben damit eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch eine Liga höher mithalten können.
Für VfL-Trainer Fabian Gerstlauer kommt der starke Saisonstart der Gäste nicht von ungefähr: „Die SG Regensburg ist kein klassischer Aufsteiger, sondern eine Mannschaft, die über viel Qualität und sogar Bundesliga-Erfahrung verfügt.“ Diese bringen unter anderem Linksaußen Felix Dettenthaler, der bereits für den HSC 2000 Coburg in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war, sowie Torhüter Andreas Wieser, der für Wölfe Würzburg in der 2. Bundesliga und HSC Kreuzlingen in der Schweizer Bundesliga gespielt hat, mit. Auch im Rückraum haben die Oberpfälzer einige gefährliche Akteure in ihren Reihen: „Mit Tom Weikl und Sebastian Simbeck verfügt Regensburg über zwei starke Eins-gegen-eins-Spieler im Rückraum. Deshalb wird am Samstag vor allem unsere Abwehr gefordert sein“, erklärt Gerstlauer mit Blick auf die kommende Aufgabe.
Für den VfL wird es also am Samstag vor allem darauf ankommen, in der Defensive kompakt zu stehen und die gefährlichen Rückraumspieler der Gäste in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig wollen die Echazstädter nach der knappen Niederlage in Konstanz wieder an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und vor heimischem Publikum in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei kann VfL-Trainer Fabian Gerstlauer auch wieder auf seinen Spielmacher zurückgreifen: „Felix Zeiler wird am Samstag wieder dabei sein“, bestätigt der VfL-Coach die Rückkehr des zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Rückraumspielers.
Mit einem weiteren Heimsieg wollen die Pfullinger ihre Position in der Spitzengruppe der 3. Liga Süd festigen und den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Gegen den selbstbewussten Aufsteiger aus Regensburg wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer. Umso wichtiger wird auch die Unterstützung von den Rängen sein. Gemeinsam mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Echazstädter die nächsten beiden Punkte in der Kurt-App-Halle behalten. Anpfiff ist am Samstag, 31. Oktober 2026, um 20 Uhr.