#Männereins bleiben auch im Topspiel gegen Würzburg ohne Punktverlust

#Männereins bleiben auch im Topspiel gegen Würzburg ohne Punktverlust

VfL Pfullingen – Wölfe Würzburg 35:28 (20:13)

Der VfL Pfullingen bleibt in der 3. Liga Süd weiter ohne Punktverlust. Im Topspiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Wölfe Würzburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer am Ende deutlich mit 35:28 (20:13) durch. Vor 850 Zuschauerinnen und Zuschauern, die für eine geniale Stimmung in der Kurt-App-Halle zeigte der VfL vor allem im ersten Durchgang eine herausragende Leistung und legte damit den Grundstein für den fünften Sieg im fünften Spiel.

Die Ausgangslage vor dem Duell war klar: Der VfL ging als Tabellenführer mit 8:0 Punkten in die Partie, während auch die Wölfe Würzburg bis dahin noch ohne Niederlage geblieben waren. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahm der VfL immer mehr die Kontrolle. Vor allem die Abwehr stand an diesem Abend hervorragend und entwickelte sich zu einem echten Bollwerk. Mit konsequenter Zweikampfführung und hoher Intensität stellte die Pfullinger Defensive die Gäste immer wieder vor große Probleme.

Nach dem 5:3 setzte sich der VfL auf 7:3 ab. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt sah sich Würzburgs Trainer Dragos Oprea gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Doch auch danach blieb Pfullingen am Drücker. Die Gäste versuchten immer wieder, mit dem siebten Feldspieler für zusätzliche Gefahr im Angriff zu sorgen. Der VfL verteidigte jedoch aufmerksam und nutzte die sich daraus ergebenden Chancen konsequent. Kreisläufer Sascha Brodbeck traf dabei gleich dreimal ins verwaiste Würzburger Tor.

Auch im Angriff fand Pfullingen immer wieder gute Lösungen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Über 14:8 und 17:11 ging es in die Schlussphase der ersten Halbzeit. Beim Stand von 19:12 war die Führung erstmals auf sieben Tore angewachsen. Felix Zeiler erhöhte anschließend noch auf 20:12, ehe die Gäste kurz vor der Pause den letzten Treffer erzielten. Mit einer 20:13-Führung ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich allerdings schnell, warum auch die Wölfe mit einer bislang makellosen Bilanz nach Pfullingen gereist waren. Die Gäste kamen deutlich verbessert aus der Kabine und kämpften sich Tor um Tor zurück in die Partie. Pfullingen konnte zunächst noch auf Abstand halten, doch Würzburg blieb hartnäckig. Über 21:17 und 22:19 verkürzten die Gäste den Rückstand immer weiter. In der 43. Minute stand es schließlich nur noch 23:20.

Die Partie drohte zu kippen doch der VfL behielt die Nerven. In dieser entscheidenden Phase fand Pfullingen mit dem phänomenalen Publikum im Rücken wieder zurück zu seinem Spiel. Sascha Brodbeck traf zum 24:20, Fynn Hofele erhöhte auf 25:20 und erneut Brodbeck stellte in der 46. Minute auf 26:20. Würzburg reagierte darauf mit einer Auszeit, diese brachte den VfL aber nicht aus dem Konzept.

Eine besondere Partie spielte dabei auch Johnny Beck. Der Pfullinger Rückraumspieler, der am Freitag vorwiegend auch Rechtsaußen eingesetzt wurde, traf auf seinen ehemaligen Verein und konnte gegen die früheren Mannschaftskollegen wichtige Akzente setzen. In der entscheidenden Phase übernahm Beck Verantwortung und erzielte zwischen der 48. und 53. Minute drei Treffer. Sein Tor zum 30:22 in der 53. Minute war rückblickend die Vorentscheidung. Würzburg versuchte anschließend zwar noch einmal alles, doch der VfL ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Über 31:23 und 32:25 ging es in die Schlussphase, in der die Echazstädter nichts mehr anbrennen ließen. Am Ende stand ein verdienter 35:28-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

Bester Torschütze des VfL war Lasse Schiemann mit neun Treffern, davon sechs von sechs verwandelte Siebenmeter. Sascha Brodbeck und Niklas Roth steuerten jeweils fünf Tore bei, Johnny Beck und Paul Prinz trafen jeweils dreimal.

Damit bleibt der VfL Pfullingen nach fünf Spieltagen mit 10:0 Punkten an der Tabellenspitze der 3. Liga Süd – und hat damit am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SV Salamander Kornwestheim direkt das nächste Topspiel vor der Brust.



von lw - 27. September 2026 13:24