VfL Pfullingen – SG Ober-/Unterhausen 25. Oktober 2026, 17 Uhr
Am kommenden Sonntag, den 25. Oktober 2026, steht für die erste Frauenmannschaft des VfL Pfullingen ein echtes Highlight auf dem Programm. Nach einem Jahr Pause kommt es endlich wieder zum Echaztalderby: Um 17 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Sebastian Krüger die SG Ober-/Unterhausen zum Nachbarschaftsduell in der Kurt-App-Halle.
Während die Pfullingerinnen mit drei Siegen aus drei Spielen und 6:0 Punkten einen perfekten Saisonstart hingelegt haben und aktuell von der Tabellenspitze grüßen, hat sich auch der Aufsteiger SG Ober-/Unterhausen bereits gut in der neuen Spielklasse eingefunden. Mit 4:6 Punkten aus fünf Begegnungen rangiert die SGOU derzeit auf dem siebten Tabellenplatz.
Der Aufstieg der Gäste war dabei an Dramatik kaum zu überbieten. Als Vizemeister der Verbandsligasaison 2025/2026 musste die SGOU im Mai in einem Relegationsturnier gegen die Spvgg Mössingen, die SG KIT/MTV Karlsruhe und die SG Hegensberg-Liebersbronn antreten. Nach einer deutlichen Auftaktniederlage gegen Mössingen kämpften sich die Lichtensteinerinnen zurück und wahrten mit einem hauchdünnen 15:14-Erfolg gegen Hegensberg-Liebersbronn im letzten Spiel ihre Aufstiegschancen. Zunächst schien das schlechtere Torverhältnis den Oberliga-Traum platzen zu lassen, ehe rund eine halbe Stunde später nach einiger Verwirrung um die Durchführungsbestimmungen die überraschende Wende folgte: Aufgrund des direkten Vergleichs durfte am Ende doch die SGOU den Aufstieg bejubeln.
Dass der Aufsteiger auch eine Liga höher durchaus mithalten kann, zeigen die bisherigen Ergebnisse. Gleich zum Saisonauftakt setzte sich die SG Ober-/Unterhausen mit 33:30 gegen den Mitaufsteiger SV Allensbach II durch. Besonders bemerkenswert war jedoch die knappe 20:21-Auswärtsniederlage bei der SG Weinstadt. Gegen die Mannschaft, die in der vergangenen Saison nur hauchdünn am Aufstieg in die Regionalliga vorbeigeschrammt war, hielt das Team von Trainer Markus Grimm bis zum Schluss dagegen und verpasste einen Punktgewinn nur denkbar knapp. Zuletzt konnten die Lichtensteinerinnen beim 33:30-Heimerfolg gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim ihren zweiten Saisonsieg feiern.
Doch auch die Pfullingerinnen können mit Selbstbewusstsein in die Begegnung gehen. Nach dem deutlichen 30:18-Auftakterfolg gegen den TSV Heiningen und dem 34:26-Auswärtssieg beim TSV Denkendorf ließ die Mannschaft auch beim jüngsten 35:22-Heimerfolg gegen den SV Hohenacker-Neustadt nichts anbrennen.
Beide Mannschaften kennen sich bestens, was die besondere Brisanz des Nachbarschaftsduells zusätzlich unterstreicht. Auch personell hat sich bei der SG Ober-/Unterhausen im Vergleich zur Saison 2024/2025, als die beiden Teams zuletzt aufeinandertrafen, nur wenig verändert. Bemerkenswert ist allerdings, dass die ehemalige Zweitligaspielerin Sarah Neubrander, die eigentlich als Co-Trainerin fungiert, zuletzt immer wieder selbst auf dem Spielfeld zum Einsatz kam.
Nach dem spielfreien Wochenende gilt es für die Echazstädterinnen nun, an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen und auch im Derby die weiße Weste zu wahren. Dabei wird es vor allem darauf ankommen, aus einer stabilen Defensive heraus das eigene Tempospiel aufzuziehen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu agieren. Für zusätzliche Motivation dürften Trainer Sebastian Krüger und Co-Trainer Jochen Mader am Sonntag allerdings kaum sorgen müssen. Die Vorfreude auf das Echaztalderby ist groß und die Pfullingerinnen werden alles daransetzen, die beiden Punkte in der heimischen Kurt-App-Halle zu behalten.
Dafür hofft die Mannschaft auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Anpfiff zum Echaztalderby ist am Sonntag um 17 Uhr in der Kurt-App-Halle.