VfL Pfullingen – TuS Fürstenfeldbruck 14.03.2026, 20 Uhr
Bei den Drittligahandballern des VfL Pfullingen läuft es derzeit richtig rund. Im Jahr 2026 musste die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer bislang nur zwei Punkte abgeben – zudem sind die Echazstädter seit fünf Spielen ungeschlagen. Nach zuletzt zwei überragenden Auftritten gegen die Spitzenmannschaften aus Heilbronn-Horkheim und Würzburg ist am Samstag, den 14. März 2026 um 20 Uhr der TuS Fürstenfeldbruck in der Kurt-App Halle zu Gast.
Die „Brucker Panther“ sind aktuell das Tabellenschlusslicht. Nur neun Punkte konnten die Bayern bisher in der laufenden Saison einfahren. Neben deutlichen Niederlagen wie dem 37:50 gegen die Rhein-Neckar Löwen II, dem 33:22 gegen den TV Bittenfeld II, dem 42:29 gegen die HSG Konstanz oder dem 29:40 gegen den HC Erlangen II gab es für den TuS Fürstenfeldbruck auch knappere Ergebnisse. Mit zwei Spielen und damit zwei Niederlagen mehr als Köndringen-Teningen und Oftersheim/Schwetzingen hat der TuS Fürstenfeldbruck derzeit aber die schlechtesten Karten im Kampf um den Klassenerhalt. Aufgrund der sportlichen Misserfolge entließ der ehemalige Zweitligist Anfang März Trainer Max Högl. Co-Trainer Dennis Daschewski hat kurzfristig übernommen. Auf den Trainerwechsel zeigten die „Brucker Panther“ auch direkt eine starke Reaktion: Mit einem starken Finish und einem Siebenmeter-Treffer nach Abpfiff sicherte sich der TuS Fürstenfeldbruck gegen die SG Pforzheim-Eutingen noch einen Punkt.
Der VfL Pfullingen ist also gewarnt – zumal sich die Echazstädter im Hinspiel nur knapp mit 30:31 durchsetzen konnten. „Fürstenfeldbruck steht mit dem Rücken zur Wand, im Abstiegskampf brauchen sie inzwischen jeden Punkt“, weiß VfL-Trainer Fabian Gerstlauer. Auch der Trainerwechsel könnte den Gästen zusätzliche Motivation verliehen haben. „Wir müssen gegen Fürstenfeldbruck ähnlich konzentriert und aggressiv agieren, wie zuletzt gegen die Topmannschaften“, führt er weiter aus. Dabei gilt es vor allem, die Kreise von Rückraumspieler Philipp Hlawatsch einzuschränken, der bislang bereits 123 Feldtore erzielt hat. Auch Kilian Weigl, der nach einer längeren Verletzungspause gegen Pforzheim ein starkes Comeback mit neun Toren gab, müssen die Pfullinger aufpassen. Das klare Ziel für Samstag ist eindeutig: „Wir wollen den sechsten Sieg in Folge einfahren und unseren Aufwärtstrend fortsetzen“, so der VfL-Coach. Personell kann Fabian Gerstlauer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den beiden langzeitverletzten Spielern wird aber auch Felix Zeiler aufgrund seiner Abschlussarbeit weiter fehlen.
Der VfL Pfullingen hofft dabei erneut auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans in der Kurt-App Halle.