#Männereins verlieren fehlerbehaftetes Spiel gegen Kornwestheim

#Männereins verlieren fehlerbehaftetes Spiel gegen Kornwestheim

VfL Pfullingen – SV Salamander Kornwestheim 24:28 (15:16)

Die Drittligahandballer des VfL Pfullingen konnten ihre starke Leistung aus dem Auswärtsspiel in Konstanz im ersten Heimspiel des Jahres 2026 nicht bestätigen. Gegen Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim mussten sich die Echazstädter am Ende verdient mit 24:28 geschlagen geben. Vor allem beim Torabschluss unterlief der Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer eine ungewohnt hohe Fehlerquote. Sinnbildlich dafür stand die schwache Sieben-Meter-Ausbeute: Nur zwei von sieben Strafwürfen fanden den Weg ins Tor.

Vor rund 600 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Kurt-App-Halle lief der VfL von Beginn an einem leichten Rückstand hinterher. Kornwestheim eröffnete die Partie mit zwei Treffern in Folge, ehe Kapitän Lukas List in der fünften Minute zum 3:3 ausglich. Die „Lurchis“ antworteten jedoch prompt und setzten sich erneut ab. Zwar verkürzte List mit seinem Treffer zum 4:5, doch beim Stand von 4:7 (9. Minute) und 7:10 (14. Minute) behauptete der Spitzenreiter zunächst die Kontrolle über das Spiel. Erst Mitte der ersten Halbzeit kämpfte sich Pfullingen wieder heran: Tore von Silas Wagner und Tim Hafner brachten die Gastgeber nach rund 20 Minuten auf 10:11 heran. Kornwestheim zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, nutzte die Pfullinger Abschlussschwäche konsequent aus und zog mit einem 0:3-Lauf bis zur 23. Minute auf 10:14 davon. Dennoch bewies der VfL Moral und verkürzte bis zur Pause auf 15:16. Einen weiteren Rückschlag für die Gäste verhinderte Torhüter Daniel Schlipphak, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Sieben-Meter entschärfte.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Pfullingen erspielte sich zwar Chancen, ließ diese jedoch weiterhin zu häufig ungenutzt. Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff lag der VfL mit 16:20 zurück. Nach dem verwandelten Sieben-Meter von Kornwestheims Felix Kazmeier zum 18:23 in der 48. Minute betrug der Rückstand erstmals fünf Tore. Trotz der weiterhin unterdurchschnittlichen Wurfausbeute gab sich die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer nicht auf. Mit viel Einsatz kämpften sich die Echazstädter nochmals heran und verkürzten durch Mathis Roth in der 57. Minute auf 24:26. In der Schlussphase ließen die Gastgeber jedoch erneut mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt, sodass Kornwestheim den Vorsprung souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine verdiente 24:28-Heimniederlage gegen den Tabellenführer.

„Das war das erwartungsgemäß schwierige Spiel. Kornwestheim hat in dieser Saison schon oft gezeigt, wie konstant sie auf hohem Niveau Handball spielen können“, erklärte VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach der Partie und verzichtete weiter auf große Kritik an seiner Mannschaft. „Man merkt, dass mit der Rückkehr von Lasse Schiemann und Niklas Roth wieder viel Qualität auf dem Feld steht. Gleichzeitig sieht man aber auch, dass die Automatismen, die wir uns mit beiden nun im Training wieder erarbeiten müssen, noch nicht so greifen wie gewohnt. Dafür haben sie einfach ein Stück weit gefehlt“, so Gerstlauer weiter. „Die Chancen sind trotzdem da, wir erarbeiten sie uns gut – am Abschluss hat es heute aber echt gehapert. Jetzt geht es darum, in den kommenden Spielen effektiver zu werden und unsere Möglichkeiten besser zu nutzen“, so der VfL-Coach abschließend.

Am kommenden Wochenende hat der VfL Pfullingen spielfrei, ehe am 31. Januar 2025 der starke Aufsteiger TV Erlangen-Bruck in die Kurt-App Halle kommt.

Titelbild: Axel Grundler



von lw - 18. Januar 2026 16:02