#Männereins starten in die Saison 2026/2027

#Männereins starten in die Saison 2026/2027

Die Vorfreude steigt, die Vorbereitung geht in die entscheidende Phase und in Pfullingen ist alles angerichtet für eine neue Drittliga-Saison. Am Samstag, den 29. August 2026, fällt endlich der Startschuss: Um 20 Uhr empfängt der VfL Pfullingen den Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd in der Kurt-App Halle. Nach einer beeindruckenden Rückrunde und einem starken vierten Tabellenplatz wollen die Echazstädter den Schwung aus der vergangenen Spielzeit mitnehmen, von Beginn an oben angreifen und gemeinsam mit ihren Fans die Kurt-App Halle wieder zur Festung machen. 

Hinter dem VfL liegt eine Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. Vor allem die Hinrunde war von großem Verletzungspech geprägt. Zeitweise fehlten sieben Spieler gleichzeitig, darunter mehrere Leistungsträger. Dazu kam ein Spielplan mit zunächst deutlich mehr Auswärts- als Heimspielen. In der Rückrunde zeigte die Mannschaft dann, welches Potenzial in ihr steckt. Mit der Rückkehr der verletzten Spieler startete der VfL eine beeindruckende Serie, musste nur zwei Niederlagen hinnehmen und arbeitete sich bis auf den vierten Tabellenplatz vor.

Genau dort möchte VfL-Trainer Fabian Gerstlauer mit seiner Mannschaft nun weitermachen. „Wir wollen an unsere herausragende Rückrunde anknüpfen, oben angreifen und im oberen Tabellendrittel mitspielen“, formuliert der VfL-Trainer die Zielsetzung. Gleichzeitig weiß er, dass dabei auch Faktoren eine Rolle spielen, die sich nur bedingt beeinflussen lassen: „Viel wird davon abhängen, wie wir durch die Saison kommen und ob wir von größeren Verletzungen verschont bleiben.“

Umso erfreulicher verlief die bisherige Vorbereitung. Erstmals seit längerer Zeit konnte der VfL diese ohne größere Verletzungsprobleme absolvieren. Dadurch hatte das Trainerteam die Möglichkeit, kontinuierlich mit dem Kader zu arbeiten und insbesondere das Tempospiel weiterzuentwickeln. „Wir haben im Tempospiel Fortschritte gemacht und konnten die Vorbereitung bislang ohne Verletzungen bestreiten. Das ist für uns nach den vergangenen Jahren natürlich sehr wertvoll“, so Gerstlauer. Die letzten Einheiten stehen bereits ganz im Zeichen des Auftakts: „Unser voller Fokus liegt jetzt schon auf Schwäbisch Gmünd.“

Nach den Abgängen von Conrad Schmitt, Tim Hafner und Jason Ilitsch sowie dem Karriereende des langjährigen Torhüters Daniel Schlipphak hat sich der VfL für die neue Saison gezielt verstärkt. Mit Torhüter Sören Hamann vom Ligakonkurrenten Neuhausen/Fildern und Rückraumspieler Janne Böhm von der HSG Ostfildern stoßen zwei externe Neuzugänge zum Team. Hinzu kommt mit Rückkehrer Felix Zeiler ein bekanntes Gesicht. Nachdem er den VfL Pfullingen 2024 verlassen hatte, war er während seiner Handballpause in der vergangenen Saison mehrfach eingesprungen und hatte dabei seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Außerdem werden die beiden Nachwuchstalente Kimi Hirsch und Noah Schrade in den Drittligakader integriert.

Von Sören Hamann hält Gerstlauer viel: „Sören hat bereits in der vergangenen Saison gezeigt, dass er schon jetzt zu den Top-Torhütern der Liga gehört.“ Janne Böhm erweitert zudem die Möglichkeiten im Rückraum und soll für Entlastung für Niklas Roth sorgen. „Janne bringt viel Körperlichkeit und Qualität im Eins-gegen-eins mit und kann uns gleichzeitig auch defensiv, unter anderem im Innenblock, weiterhelfen.“

Auch Felix Zeiler sorgt für zusätzliche Optionen. Mit seiner flinken Spielweise bringt er auf der Spielmacherposition andere Qualitäten ein als Lasse Schiemann und macht den VfL damit noch schwerer auszurechnen. „Felix ist ein sehr variabler Spieler auf der Mitte und gibt uns dort eine weitere Spielweise an die Hand“, erklärt Gerstlauer. Insgesamt sieht der Trainer vor allem im Rückraum einen Vorteil des neu zusammengestellten Kaders: „Wir haben dort eine hohe Variabilität und können mit unterschiedlichen Spielertypen auf verschiedene Situationen reagieren.“

Mit Kimi Hirsch und Noah Schrade werden zudem zwei junge Perspektivspieler weiter an die erste Mannschaft herangeführt. „Die beiden haben sich das durch ihre Leistungen verdient. Wir wollen sie mitnehmen und Schritt für Schritt an die 3. Liga heranführen“, sagt Gerstlauer. Ihre Priorität liegt zunächst weiterhin auf regelmäßiger Spielpraxis in der Verbandsliga.

Auch in der neuen Saison erwartet den VfL eine anspruchsvolle und ausgeglichene Staffel. Zum Favoritenkreis zählt Gerstlauer insbesondere Zweitligaabsteiger HC Oppenweiler/Backnang sowie die Wölfe Würzburg, die HSG Konstanz und Vorjahresmeister SV Salamander Kornwestheim. Auch der TSB Heilbronn-Horkheim verfügt über großes Potenzial – insbesondere dann, wenn die Mannschaft auf ihre Topspieler zurückgreifen kann.

Gleichzeitig dürften die Aufsteiger für zusätzliche Spannung sorgen. Einer davon wartet direkt am ersten Spieltag: der TSB Schwäbisch Gmünd. Für den VfL geht es damit gleich zum Auftakt darum, vor heimischer Kulisse die ersten Punkte einzufahren.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor soll dabei erneut die variable Defensive sein, die sich bereits in der vergangenen Saison deutlich weiterentwickelt hat. Sie bildet weiterhin das Fundament des Pfullinger Spiels und soll gemeinsam mit dem verbesserten Tempospiel dafür sorgen, dass der VfL an die starke Rückrunde anknüpfen kann.

Anpfiff zum ersten Saisonspiel ist am Samstag, 29. August 2026, um 20 Uhr in der Kurt-App Halle. Gegner ist der TSB Schwäbisch Gmünd. Der VfL hofft dabei gleich zum Auftakt auf eine volle Halle und die gewohnt lautstarke Unterstützung seiner Fans.



von lw - 19. August 2026 15:42