VfL Pfullingen – SG Köndringen-Teningen 31:26 (14:12)
Mit einem Arbeitssieg haben sich die Drittligahandballer des VfL Pfullingen zurückgemeldet in der Erfolgsspur. Gegen das Kellerkind SG Köndringen-Teningen setzten sich die Echazstädter erst in der Schlussphase ab und gewannen am Ende mit 31:26.
Bei warmen Temperaturen in der Kurt-App Halle entwickelte sich eine von Anfang an umkämpfte Partie Nach dem 0:1 durch Köndringens Jonas Meyer gelang dem VfL direkt ein 3:0-Lauf zum 3:1. Köndringen-Teningen glich aber rasch zum 3:3 aus. Danach ging es hin und her. Pfullingen legte vor, die Gäste zogen nach. Ehe sich die Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer bis zur 14. Minute auf 8:5 absetzen konnte. Die Gäste aus Südbaden blieben aber dran, verkürzten erst auf 8:7 (16. Minute) und dann auf 10:9 (22. Minute). Auch zur Halbzeitpause führte der VfL nur mit 14:12.
Nach der Pause blieb die Partie zunächst weiter hart umkämpft. Lasse Schiemann eröffnete den zweiten Durchgang mit seinem Treffer zum 15:12, Köndringen verkürzte aber durch einen Doppelschlag von Peter Feißt direkt auf 15:14 und ließ sich auch durch die Rote Karte gegen Jonas Meyer, der bereits in der 38. Minute seine dritte Zeitstrafe bekam, nicht beirren. Im Gegenteil – die Partie drohte in den folgenden Minuten zu kippen. VfL-Kapitän Lukas List traf in der 38. Minute zwar zum 18:16, in der Folge riss die SG Köndringen-Teningen aber mit einem 0:3-Lauf zum 18:19 die Führung aber erstmals seit der Anfangsphase wieder an sich. Der VfL Pfullingen blieb aber cool und drehte den Spielstand durch Treffer von Axel Goller und Lasse Schiemann, die mit 8 bzw. 7 Toren am Ende die sichersten Torschützen des Abends waren, direkt wieder zum 20:19 (46. Minute). Bis zum 26:24 in der 53. Minute blieb die Partie eng, danach sorgte der VfL Pfullingen für die Vorentscheidung. Zunächst sah SG-Spieler Alexander Momber nach einem Foul an Niklas Roth direkt die Rote Karte, danach setzten sich die Gastgeber auf 31:24 (54. Minute) ab. Der SG Köndringen-Teningen gelangen mit zwei Treffern in den Schlussminuten zum 31:26-Endstand nur noch Ergebniskosmetik.
„Es war das erwartend schwere Spiel. Uns war nach dem Hinspiel klar, dass das heute ein Riesen-Fight wird. Wir haben heute sehr lange gebraucht, um uns auf das Angriffspiel der Köndringer einzustellen und haben erst zum Schluss emotional in die Partie gefunden“, analysierte VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach dem Spiel und betonte: „Wenn man die letzten Spiele von Köndringen-Teningen gesehen hat, hat man durchaus gesehen, dass die Mannschaft viel Qualität in ihren Reihen hat – auch ohne ihre verletzten Topspieler Pascal Helm und Maurice Bührer.“ In der Schlussphase sei es seiner Mannschaft aber gelungen, kompakter zu verteidigen. „In der Schlussphase konnten wir die Fehler der Gäste ausnutzen und entscheidende Ballgewinne provozieren. Ich bin unterm Strich froh, dass wir das Spiel – am Schluss auch verdient – gewonnen haben. Es lief nicht alles rund, aber die zwei Punkte bleiben hier und das bringt Selbstvertrauen“, fügte der VfL-Coach abschließend hinzu.