#Männereins mit Machtdemonstration gegen Aufstiegsfavoriten

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VfL Pfullingen – Wölfe Würzburg 39:28 (19:13)

Die Handballer des VfL Pfullingen haben am Samstagabend für ein echtes Ausrufezeichen in der 3. Liga Süd gesorgt: Gegen den Aufstiegsfavoriten Wölfe Würzburg dominierten die Echazstädter das Spiel von Anfang an und setzten sich am Ende mit der besten Leistung der Saison sensationell mit 39:28 durch.

Der VfL Pfullingen startete furios in die Partie und führte in der neunten Minute mit 6:1. VfL-Trainer Fabian Gerstlauer hatte sein Team defensiv erneut glänzend auf den Gegner eingestellt und auch vorne zeigte sich der VfL von Beginn an konsequent. Gästetrainer Heiko Karrer war somit beim Stand von 7:2 in der zehnten Minute bereits früh zu einer Auszeit gezwungen. Auch nach dem Time-Out gab Pfullingen weiter den Ton an. Die Echazstädter führten kurz nach der Auszeit und dem Treffer von Kapitän Lukas List mit 8:2 und lagen nach einem Doppelschlag von Fynn Hofele in der 18. Minute mit 12:5 in Front. Auch mehrere Zeitstrafen brachten den VfL in der Schlussphase der ersten Halbzeit nicht aus dem Takt und so gingen die Gastgeber beim Stand von 19:13 mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause.

Johnny Beck, der im Sommer von den Wölfen Würzburg nach Pfullingen gewechselt war, eröffnete den zweiten Durchgang mit seinem Treffer zum 20:13. Würzburgs Toptorjäger Tim Bauder verkürzte im Gegenzug auf 20:14. Danach ließ der VfL Pfullingen aber richtig die Muskeln spielen und setzte sich mit einem 6:0-Lauf bis zur 39. Minute auf 26:14 ab. In den folgenden drei Minuten konnten die Gäste dann zwar um drei Tore auf 26:17 verkürzen, Pfullingen fing sich direkt aber wieder und erhöhte mit Treffern von Niklas Roth und Lasse Schiemann wieder auf +11 Tore (28:17, 47. Minute). Darauf hin legte Gästetrainer Heiko Karrer wieder die Grüne Karte – wieder blieb das Time-Out erfolglos, denn Pfullingen schraubte seinen Vorsprung in den folgenden 90 Sekunden auf 30:17 hoch. Obwohl das Spiel schon lang entschieden war, gaben die Echazstädter weiterhin Vollgas und führten in der 58. Minute beim Stand von 39:25 weiter mit vierzehn Toren. Bis zum Schlusspfiff betrieben die Gäste aus Würzburg noch ein wenig Ergebniskosmetik, der VfL Pfullingen setzte sich am Ende aber überlegen und in der Höhe auch völlig verdient mit 39:28 durch.

„Wir haben über das gesamte Spiel hinweg eine griffige, zweikampforientierte Abwehr gestellt, die immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren geführt hat“, erklärte ein sichtlich glücklicher VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach dem Spiel. Auch im Angriff habe er die gewünschten Entwicklungen gesehen. „Die Leidenschaft und Körpersprache meiner Spieler war in vielen Situationen dem Gegner überlegen“, fügte er hinzu und lobte abschließend: „Wir hatten eine herausragende Tagesform!“



von lw - 08. März 2026 19:49