#Männereins mit deutlicher Niederlage beim Aufsteiger

#Männereins mit deutlicher Niederlage beim Aufsteiger

TV Bittenfeld II – VfL Pfullingen 38:28 (19:16)

Der Abwärtstrend geht leider weiter. Der VfL Pfullingen musste am vergangenen Samstag bei der deutlichen 38:28-Auswärtsniederlage gegen den TV Bittenfeld II die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. Neben der ohnehin angespannten Verletzungssituation wurde die Mannschaft zusätzlich von kurzfristigen Erkrankungen getroffen – Tim Hafner und Paul Prinz standen zwar beide im Kader, waren aber krankheitsbedingt stark eingeschränkt.

Die Partie gelang ausgeglichen. Zunächst legte der TV Bittenfeld II vor, Pfullingen drehte die Partie nach dem 6:6 durch Axel Goller und dem 6:7 durch Johnny Beck in der 14. Minute dann aber und führte in der 17. Minute nach dem Treffer von Paul Prinz mit 8:9. Danach riss der Bittenfelder Bundesliganachwuchs das Spiel aber wieder an sich und stellte auf 10:9 (19. Minute). Bis zur 26. Minute kam der VfL Pfullingen nach dem Treffer von Felix Zeiler zum 15:15 aber wieder zum Ausgleich. Danach folgte allerdings ein 3:0-Lauf der Gastgeber, den Pfullingen nur noch mit einem Treffer bis zur Pause kontern konnte. Nach dem 18:16 von Felix Zeiler traf Michael Seiz noch zum 19:16-Pausenstand.

Maurice Widmaier eröffnete die 2. Halbzeit mit seinem Treffer zum 20:16, Felix Zeiler gelang im Gegenzug der 20:17-Anschluss. Danach kamen die Echazstädter aber gar nicht mehr zurecht und die Bittenfelder nutzten jeden Fehler des VfL Pfullingens gnadenlos aus. So leuchtete nach einem 7:0-Lauf der Gastgeber in der 41. Minute ein 27:17 auf der Anzeigetafel der Gemeindehalle Waiblingen-Bittenfeld. Die Partie war damit aus Sicht des VfL Pfullingen, der in der zweiten Halbzeit auch zahlreiche Zeitstrafen sowie zwei Rote Karten gegen Christopher Rix (nach dritter Zeitstrafe) und Johnny Beck verkraften musste, gelaufen. Zwar verkürzten die Echazstädter zweischenzeitlich noch um ein oder zwei Tore, am Ende stand aber eine deutliche 38:28-Auswärtsniederlage beim TV Bittenfeld II zu Buche.

„Wir hatten schon vor dem Anpfiff schlechte Karten: Tim spielt mit einer starken Erkältung, Paul ist ebenfalls krank – wir sind momentan wirklich vom Pech verfolgt. Trotzdem starten wir ordentlich und viele Automatismen aus der Trainingswoche greifen gut“, so VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach dem Spiel. „Bittenfeld bringt allerdings enorm viel Geschwindigkeit in den Positionsangriff, das ist schwer zu verteidigen. In der zweiten Hälfte kommen wir dann kaum noch ins Spiel, geraten zu oft in Unterzahl und Bittenfeld nutzt diese Phase eiskalt. Am Ende verlieren wir auch das Torwartduell deutlich“, fügt der VfL-Coach abschließend hinzu.

Am kommenden Wochenende ist der VfL Pfullingen nochmal auswärts gefordert. Zum Jahresabschluss sind die Echazstädter beim HC Erlangen II zu Gast.

Titelbild: Axel Grundler



von lw - 07. Dezember 2025 13:50