#Männereins feiern nächsten deutlichen Heimsieg

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VfL Pfullingen – TuS Fürstenfeldbruck 39:29 (25:14)

Die Drittligahandballer des VfL Pfullingen haben am Samstagabend ihren sechsten Sieg in Folge gefeiert. Gegen das Tabellenschlusslicht TuS Fürstenfeldbruck setzten sich die Echazstädter souverän mit 39:29 (25:14) durch. Von Beginn an dominierte der VfL die Partie und ließ sich auch von einer kurzen Schwächephase in der zweiten Halbzeit nicht aus dem Konzept bringen.

Die Gastgeber starteten furios in die Begegnung. Niklas Roth, Fynn Hofele und Axel Goller brachten den VfL innerhalb von zweieinhalb Minuten mit 3:0 in Führung. Sechs Minuten später stand es bereits 8:2 in der Kurt-App-Halle, in der zwölften Minute führten die Pfullinger beim 11:3 schon mit acht Toren. In der ersten Halbzeit schien der Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer nahezu alles zu gelingen. Die Blau-Weißen verteidigten konsequent und überrannten die „Brucker Panther“ im Tempospiel förmlich. Nach rund einer Viertelstunde lag der VfL mit 14:4 vorne, wenig später mit 17:5 und in der 21. Minute sogar mit 20:7. Mit einer komfortablen 25:14-Führung ging es schließlich auch in die Halbzeitpause.

Wie schon zu Beginn der Partie erwischten die Pfullinger auch nach dem Seitenwechsel den besseren Start. Mit zwei Treffern von Lasse Schiemann und einem Tor von Niklas Roth legte der VfL erneut einen 3:0-Lauf hin und baute den Vorsprung bis zur 37. Minute auf 28:14 aus – die höchste Führung des Abends. Anschließend verlor der VfL jedoch ein wenig den Faden. Zwei Zeitstrafen gegen Paul Prinz und Julius Schmidt brachten Unruhe ins Spiel. In der Abwehr fehlte nun der Zugriff, im Angriff unterliefen den Pfullingern einige Fehlpässe oder sie scheiterten an Fürstenfeldbrucks Torhüter Sebastian Allmendinger. Die Gäste nutzten diese Phase und verkürzten zunächst auf 28:18 (40.) und später auf 29:22 (45.). In der Schlussviertelstunde fand der VfL jedoch wieder zu seinem Spiel. Bis dahin hatten die Gastgeber in der zweiten Hälfte erst vier Treffer erzielt, doch nach dem Tor von Paul Prinz zum 34:25 in der 49. Minute war der Vorsprung wieder deutlicher. Bis zur 56. Minute setzte sich Pfullingen sogar erneut auf dreizehn Tore ab (38:25). Treffer von Lasse Schiemann und Fynn Hofele sowie ein Doppelschlag von Johnny Beck und mehrere Paraden von Torhüter Felix Maar sorgten wieder für sehr klare Verhältnisse. In Überzahl verkürzten die Gäste in den Schlussminuten noch einmal auf 38:27 und nach dem Treffer von Lukas List zum 39:27 schließlich auf 39:29. Das vierzigste Tor für den VfL wollte in den Schlusssekunden nicht mehr fallen. Am Ende setzte sich der VfL Pfullingen hochverdient und ungefährdet mit 39:29 gegen das Tabellenschlusslicht durch.

Entsprechend zufrieden zeigte sich VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach dem Spiel: „Klar kann man sagen, dass der Tabellenletzte eine Pflichtaufgabe ist. Allerdings muss man auch sagen, dass wir zwei der zweikampfstärksten Spielern der Liga über weite Phasen des Spiels den Spaß am Spielen verdorben hat. Und das sehr konsequent“, analysierter er nach dem Spiel und fügte hinzu: „Das war heute herausragend!“



von lw - 15. März 2026 20:15