Rhein-Neckar Löwen 2 – VfL Pfullingen 31:32 (13:18)
Die Drittligahandballer des VfL Pfullingen haben ihr letztes Auswärtsspiel der Saison 2025/2026 gewonnen. Bei den Rhein-Neckar Löwen 2 setzten sich die Echazstäder am Ende knapp mit 31:32 durch.
Die Partie begann direkt vielversprechend. Über die Stationen 2:5 (11. Minute) und 5:11 (17. Minute) setzte sich das Team von Trainer Fabian Gerstlauer bis zur 23. Minute auf 6:15 ab. Auch beim 13:18 zur Pause lagen die Pfullinger, die krankheitsbedingt auf Linkshänder Fynn Hofele verzichten mussten, noch komfortabel in Führung.
Nach Wiederanpfiff ändert sich dies aber. Zwar lag der VfL Pfullingen nach dem Treffer von Christopher Rix in der 35. Minute noch mit 15:20 in Front, danach ließen die Blau-Weißen die Junglöwen aber wieder zurück ins Spiel kommen. Der Mannheimer Bundesliganachwuchs verkürzte erst auf 19:20 (40. Minute), glich dann zum 22:22 aus (43. Minute) und ging dann sogar mit 23:22 (45. Minute) in Führung. VfL-Trainer Fabian Gerstlauer reagierte und legte die Grüne Karte – und die Auszeit wirkte, denn in den folgenden Minuten drehte seine Mannschaft das Spiel wieder zu seinen Gunsten (23:25, 47. Minute). Eine Vorentscheidung war dies aber nicht, denn in der Crunchtime blieb es weiter spannend. Zwar legte der VfL Pfullingen weiterhin vor, die Junglöwen kamen aber in der 52. Minute durch Jan Kraft zum 26:26-Ausgleich. Danach traf der VfL aber wieder doppelt – und diesmal kamen die Gastgeber nicht mehr zum Ausgleich. Nach dem 29:32 durch Niklas Roth 59 Sekunden vor dem Ende verkürzten die Rhein-Neckar Löwen 2 zwar noch um zwei Tore, am Ende feierte der VfL Pfullingen aber einen hart erkämpften, knappen 31:32 Auswärtssieg.
„Unsere ersten 20 Min waren heute herausragend. Dann kam ein bisschen ein Bruch ins Spiel“, analysierte VfL-Trainer Fabian Gerstlauer nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit hatten wir dann Startschwierigkeiten. Am Ende behalten wir aber die Geduld und gewinnen gegen eine gute Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit nochmal richtig aufgedreht hat“, so Gerstlauer abschließend.