HC Erlangen II – VfL Pfullingen 39:37 (16:16)
Die Drittligahandballer des VfL Pfullingen blieben auch im fünften Sieg in Folge sieglos. Gegen den HC Erlangen II zeigte die dezimierte Mannschaft von Trainer Fabian Gerstlauer eine starke Leistung, schaffte es aber dennoch nicht, sich dafür zu belohnen.
Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein intensives Duell – mit dem besseren Start für die Echazstädter. Johnny Beck traf in der vierten Minute ins verwaiste Tor zum 4:1, wenig später erhöhte Felix Zeiler, der ebenso wie Beck insgesamt acht Treffer erzielte, auf 8:4 (10. Minute). Erlangen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich Stück für Stück in die Partie. Die Gastgeber kamen so beim 9:9 in der 14. Minute erstmals zum Ausgleich. Einen entscheidenden Unterschied machte im ersten Durchgang die Torhüterleistung: Während sowohl Felix Maar als auch Daniel Schlipphak (Wechsel nach ca. 15 Minuten) wenig Zugriff bekamen, konnte sich Erlangens Keeper Tin Herceg mit zahlreichen Paraden auszeichen. Mit einem Remis von 16:16 ging es auch in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams lange Zeit weiter auf Augenhöhe. Bis zum 25:25 in der 43. Minute wechselte die Führung mehrfach. In der Schlussphase geriet der VfL nach Treffern zum 30:27 (48. Minute) und 31:28 (49. Minute) erstmals deutlicher ins Hintertreffen. Aufgeben kam für den dezimierten Pfullinger Kader dennoch nicht infrage. In einer spannenden Endphase schnupperte der VfL noch am Punktgewinn, doch letztlich fehlte das Quäntchen Glück. So musste sich der VfL Pfullingen leider auch in Erlangen geschlagen geben und blieb so im fünften Sieg in Serie sieglos.
VfL-Trainer Fabian Gerstlauer sagte nach dem Spiel: „Ein Unentschieden wäre am Ende für beide Mannschaften ein gerechtes Ergebnis gewesen“ – und haderte ein wenig mit einem entscheidenden Schiedsrichterpfiff. Trotz der fünften Niederlage in Folge war er mit seiner Mannschaft aber nicht unzufrieden: „Wir haben mit unserem verbliebenen Personal heute ein gutes Spiel gemacht“, lobte der VfL-Coach und fügte abschließend hinzu: „Trotz der Niederlage können wir erhobenen Hauptes in die Weihnachtspause gehen!“.