SG Weinstadt – VfL Pfullingen 25:23 (14:10)
Die Oberliga-Frauen des VfL Pfullingen mussten am vergangenen Spieltag eine knappe Auswärtsniederlage bei der SG Weinstadt hinnehmen. In einem intensiven und bis in die Schlussphase spannenden Spiel unterlag der VfL letztlich mit 25:23.
Der Start in die Partie verlief aus Sicht der Pfullingerinnen alles andere als optimal. Die Gastgeberinnen aus Weinstadt erwischten den deutlich besseren Beginn und setzten sich früh mit 4:1 und wenig später sogar auf 9:4 ab. Der VfL tat sich insbesondere in der Anfangsphase schwer, Zugriff in der Abwehr zu bekommen, klare Torchancen konsequent zu nutzen und das tempospiel der Gastgeberinnen zu unterbinden. Dennoch zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit Stück für Stück heran. Zur Pause lag der VfL jedoch weiterhin mit 10:14 im Hintertreffen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Pfullingerinnen deutlich verbessert – und vor allem dank einer überragenden Torhüterleistung von Laura Hack kämpfte sich der VfL eindrucksvoll zurück ins Spiel. Die Abwehr stand insgesamt stabiler, und im Angriff wurde geduldiger sowie konsequenter abgeschlossen. So verkürzte der VfL den Rückstand innerhalb kurzer Zeit und kam bis auf 14:15 heran.
In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zwar gelang es Weinstadt zwischenzeitlich, wieder auf drei bis vier Tore davonzuziehen, doch der VfL blieb dran und verkürzte in der Schlussphase nochmals auf 22:24. Auch nach dem 25:22 der Gastgeberinnen gaben sich die Pfullingerinnen nicht auf und kamen durch Katrin Pieringer noch zum 25:23-Endstand.
Trotz der Niederlage zeigte der VfL Pfullingen insbesondere in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und bewies großen Kampfgeist. Auf dieser Leistung lässt sich für die kommenden Spiele definitiv aufbauen.
Mit Blick auf die Tabelle gewinnen die kommenden Partien nun zusätzlich an Bedeutung: Für den VfL Pfullingen geht es in den nächsten Spielen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Umso entscheidender wird es sein, die gezeigte Leistung über 60 Minuten auf die Platte zu bringen und sich für den hohen Aufwand zu belohnen. (kp)