VfL Pfullingen – SG Dornstetten 27:27 (10:14)
Die Oberligafrauen des VfL Pfullingen haben sich am vergangenen Spieltag in der heimischen Kurt-App Halle ein hart umkämpftes Unentschieden gegen die SG Dornstetten erarbeitet. Nach einer starken Anfangsphase und einer beeindruckenden Aufholjagd in der Schlussphase musste sich die Mannschaft letztlich mit einem 27:27 (10:12) begnügen.
Das Spiel begann aus Sicht des VfL nahezu optimal. Mit viel Tempo und einer konzentrierten Abwehrarbeit setzte man die Gäste früh unter Druck und erspielte sich schnell eine 4:0-Führung. Auch in der Folge blieb der VfL zunächst tonangebend und konnte sich zwischenzeitlich auf 6:2 absetzen. Doch Dornstetten fand zunehmend besser ins Spiel, nutzte Unkonzentriertheiten und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Nach rund 15 Minuten war beim Stand von 6:6 wieder alles offen, ehe die Gäste das Momentum auf ihre Seite zogen und sich bis zur Halbzeit eine 10:12-Führung erarbeiteten.
Auch nach dem Seitenwechsel tat sich der VfL zunächst schwer, wieder Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Dornstetten baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Tore aus (16:23), während sich im Angriff zu viele Fehlwürfe und technische Fehler einschlichen. Doch die Pfullingerinnen bewiesen Moral: Angeführt von einer treffsicheren Offensive und einer stabileren Defensive startete der VfL eine beeindruckende Aufholjagd. Mit einem starken Lauf kämpfte sich das Team Tor um Tor heran und glich schließlich zum 23:23 aus. Ein Sonderlob verdiente sich in dieser Phase A-Jugendspielerin Lara Möck, die sich mehrfach stark auf Linksaußen durchsetzte.
In den spannenden Schlussminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der VfL konnte sogar mit 26:24 und später 27:26 in Führung gehen und schien kurz vor dem Heimsieg zu stehen. Doch 42 Sekunden vor Abpfiff gelang Dornstetten noch der Ausgleich zum 27:27, sodass sich beide Teams am Ende die Punkte teilten.
Trotz des verpassten Sieges kann der VfL Pfullingen viel Positives aus der Partie mitnehmen. Besonders die Moral und der Kampfgeist in der zweiten Hälfte unterstreichen die Qualität der Mannschaft, die sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und eindrucksvoll zurückkämpfte.
Nun kommt es in den beiden letzten Saisonspielen entscheidend darauf an, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. (ma)