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VfL erkämpft sich Punkt in Willstätt

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Die VfL-Fans untersützten ihr Team auch in Willstätt stark. Archivbild: Axel Grundler

TV Willstätt – VfL Pfullingen 28:28 (17:14)

Neues Jahrzehnt, neues Ergebnis: Erstmals seit Rückkehr in eine der höchsten vier Ligen musste der VfL am Sonntagabend einen Punkt gegen den TV Willstätt abgeben. Bei seiner Premiere als Willstätt-Coach machte es das Team von Ole Andersen den Zweitplatzierten Pfullingern sehr schwer.

Zu Beginn konnten die Schützlinge von Daniel Brack dem Spiel zunächst ihren Stempel aufdrücken, sich aber nicht absetzen. Beim 6:4 (13.) durch Lukas Fischer lag der VfL noch einmal mit zwei Treffern in Führung. Danach griff die Taktik der Gastgeber immer besser, denn diese verstanden es, dass sich sowohl Linksaußen Marc Breckel, Kreisläufer Alexander Schmid und Mittelmann Lukas Fischer nicht wie gewohnt entfalten konnten. So entstand „eine hoch emotionale und rassige Partie“ (VfL-Trainer Brack), bei der die Gastgeber, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern bis zur Pause mit 17:14 in Führung gehen konnten. Bis dato ragte beim VfL ein weiteres Mal Daniel Schlipphak heraus, der knapp ein Dutzend Würfe entschärfte zudem erzielte Niklas Roth bereits bis zum Pausentee sechs Treffer.

Die zweite Hälfte begann für den VfL noch verhaltener, bis zur 44. Minute lag man mit 23:18 zurück, kam dann stark zurück in die Partie, erarbeitete sich im Verlauf nun wieder Lücken, die Kreisläufer  Alexander Schmid zu fünf seiner sechs Treffer nutzen konnte. und man glich nach einem 6:1-Lauf in der 51. Minute zum 24:24 aus. In dieser Phase, da waren sich die Coaches einig, hätte das Pendel noch einmal in beide Richtungen ausschlagen können. Zunächst schlug es in Richtung der Gastgeber aus, die jedoch ab der 49. Minute auf Régis Matzinger und ab der 55. Minute auch auf Christopher Räpple verzichten mussten – beide wurden nach Fouls disqualifiziert. Am Ende teilten sich die Teams die Punkte, da Lukas List unmittelbar vor Spielende zum 28:28 traf.

VfL-Trainer Brack lobte einerseits die moralische Leistung seines Teams, war andererseits technisch und taktisch mit dem Auftritt seines Teams nicht zufrieden.

Sein Gegenüber Ole Andersen, befand, dass seine Jungs zu übermotiviert aufgetreten wären, lobte seine Mannschaft für deren kreativen Lösungen und dankte den Zuschauern für deren Unterstützung. Gleichzeitig bedauerte er, „dass er nunb beim lokalen Metzger nur noch 25% Rabatt bekommen würde“. sege

So spielte der VfL:
Daniel Schlipphak, Nicolas Gross – Alexander Schmid 6, Marc Breckel 1, Robin Keupp, Niklas Roth 7, Micha Thiemann, Paul Prinz, Christian Jabot 2/2, Florian Möck 2, Julius Haug, Lukas Fischer 5, Axel Goller 4, Lukas List 1, Manuel Bauer.

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