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Herz und Leidenschaft reichen VfL im Spitzenspiel nicht

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Wieder volles Haus in Pfullingen. Bild: Axel Grundler

VfL Pfullingen – TuS Fürstenfeldbruck 32:34 (16:18)

Vor ausverkauftem Haus – gut 1.200 Zuschauer wollten am langen Wochenende das Spitzenspiel der 3. Liga Süd zwischen dem Tabellenersten VfL Pfullingen und dem in der Vorwoche als Spitzenreiter abgelösten TuS Fürstenfeldbruck sehen.

Es ging von Beginn an heiß zur Sache – die Gäste legten vor, der VfL versuchte den Anschluss zu halten. Als in der vierten Spielminute Linksaußen Marc Breckel unsanft aus der Luft geholt wurde, gab es nur eine kurze Abstimmung zwischen den Schiedsrichtern: bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wurde erstmals der rote Karton gezückt. Den zudem folgenden Strafwurf konnte man auf Seiten des VfL nicht verwandeln, so blieb es beim 2:2. In der Folge kam der Express aus Oberbayern zum Pfullinger Missfallen immer besser in Fahrt, und die Gäste legten Tor um Tor vor, der VfL spielte mit viel Herz und Leidenschaft, doch schon früh zeigte sich, dass an der #Cleverness noch gefeilt werden muss. Zwischenzeitlich lag der VfL in der zwölften Minute mit 4:9 zurück, was VfL-Trainer Daniel Brack zur ersten Auszeit für sein Team veranlasste. Der VfL kam nun wieder zurück, verkürzte bis zur Pause auf 16:18.

Die zweite Hälfte begann zunächst ausgeglichen, in der 36. Minute konnte der VfL in Überzahl durch einen Treffer von Daniel Schlipphak ins leere Tor auf 20:21 verkürzen. Bis Mitte dieser Hälfte legten die Gäste immer noch vor, ehe der VfL nach konzentrierter Abwehrarbeit und mit einem 4:0-Lauf aus dem 23:26 ein 27:26 machte – Marc Breckel, zwei Mal Lukas Fischer und Axel Goller sorgten im Angriff für die erste VfL-Führung des Abends. Die Führung der Hausherren sollte jedoch nur bis zum 28:27 (48.) anhalten, danach legten die Gäste wieder vor, bauten ihre Führung wieder auf 28:31 aus. in der 55. Minute waren die Hausherren nach zwei weiteren Disqualifikationen gegen die Gäste wieder in doppelter Überzahl. Bei den Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützen, keimte nochmals Hoffnung auf. in der 59. Minute verkürzte Lukas Fischer per Strafwurf auf 32:33. Doch der Gast setzte der Aufholjagd kurz vor Schluss ein Ende und erzielte das 32:34.

Für den VfL heißt es nun nach vorne zu blicken, denn die kommenden Aufgaben werden nicht leichter.

TuS-Trainer Martin Wild lobte sein ersatzgeschwächt angereistes Team, dem am Ende noch zwei Auswechselspieler zur Verfügung stand: „wir haben alle Rückschläge verdaut und haben es dem VfL über Leidenschaft und Emotion schwer gemacht.“

Sein Gegenüber Daniel Brack vermisste an diesem Abend das „Matchglück, lobte seine Mannschaft dafür, dass sie „versuchte, immer neue Ideen im Angriff zu entwickeln“.

Bereits vor der Partie überreichten der 1. Vorsitzende des Freundeskreis Handball Pfullingen sowie Marketingvorstand Frank Reinhardt zwei Spendenschecks über insgesamt 3.000 € für die Jugendarbeit der Pfullinger Handballer. sege

So spielte der VfL:
Daniel Schlipphak 1, Nicolas Gross – Alexander Schmid 3, Marc Breckel, Felix Stahl, Niklas Roth 4, Micha Thiemann, Paul Prinz 1, Christian Jabot 4/3, Florian Möck 3, Julius Haug, Lukas Fischer 6/1, Axel Goller3, Lukas List 1, Manuel Bauer.

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