VfL

Entscheidung richtig und vernünftig

|   männer1
Brack: "Vernünftig, aber der emotionale Abschluss fehlt leider". Archivbild: Axel Grundler

VfL damit Vizemeister der Südstaffel

 

Bereits über das vergangene Wochenende wurden die Drittligisten durch den DHB die in den jeweiligen Regionen aktuell geltenden Verordnungen abgefragt. Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des DHB, fasst das Ergebnis zusammen: „Die Vereine haben keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen, und sie können auch keine Spiele austragen.“ So blieb der Abbruch die einzige gangbare Option. Fest steht damit auch, wie die Abschlusstabellen festgesetzt werden: Die Mitglieder des DHB-Bundesrates stimmten mit großer Mehrheit für die Quotienten-Regelung. Dabei werden die Pluspunkte durch die Anzahl der Spiele geteilt und dann mit 100 multipliziert. So kommt das Team aus der Echazstadt mit 36 Punkten aus den 25 ausgetragenenSpielen auf einen Quotienten von 144 und beendet die Saison damit als Vizemeister hinter dem verdienten Aufsteiger aus Fürstenfeldbruck. An das Team von Trainer Martin Wild gehen von Pfullinger Seite Glückwünsche. Leider entfiel das Spitzenspiel der Rückrunde, denn der Spielbetrieb wurde unmittelbar vor der Partie zwischen TuS und VfL in der bayerischen Handballmetropole unterbrochen.

Die konsequente Entscheidung des DHB lobt VfL-Abteilungsleiter Handball, Armin Geffke als „richtig und vernünftig, denn jede andere Entscheidung hätte auch die Gesundheit der einzelnen Spieler beeinträchtigen können.

VfL-Trainer Daniel Brack findet es einerseits „schade, dass diese herausragende Runde (der VfL kletterte nach dem gefühlt abonnierten elften Platz um neun Ränge und wurde Vizemeister) so zu Ende gehen muss, denn so fehlt sowohl der gute und emotionale Abschluss als auch die Verabschiedung der scheidenden Spieler. Gleichzeitig zollt er den Verantwortlichen ob dieser Entscheidung Respekt.

Einen Ausblick wagt der Coach aktuell ob der vielen Unwägbarkeiten nicht.

Für VfL-Kapitän Micha Thiemann endet seine letzte Saison im Trikot der blauweißen so ohne den Abschied vor dem besten Publikum der Liga. Jedoch war auch für ihn „die Entscheidung war absehbar und die einzig logische Konsequenz“. Thiemann ist sich auch sicher, dass der VfL den Platz nahe dem Platz an der Sonne auch am regulären Saisonende belegt hätte. sege

Abschlusstabelle der 3. Liga, Staffel Süd

  1. TuS Fürstenfeldbruck                       176,0
  2. VfL Pfullingen                                    144,0
  3. TuS 04 Dansenberg                         133,3
  4. HBW Balingen-Weilstetten II          133,3
  5. TSB Horkheim                                   128,0
  6. HC Oppenweiler/Backnang             116,0
  7. HG Saarlouis                                     104,2
  8. Rhein-Neckar Löwen II                    104,0
  9. SV Salamander Kornwestheim      100,0
  10. TGS Pforzheim                                    92,0
  11. TSG Haßloch                                       84,0
  12. HC Erlangen II                                     72,0
  13. TV Hochdorf                                         72,0
  14. TV 08 Willstätt                                     66,7
  15. TV Plochingen                                     56,0
  16. TSV Blaustein                                      20,0

Quelle: Alexander Hornauer/HCOB

Zurück
VfL Pfullingen 1862 e.V.
Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
OK